|
Im Volksmund lediglich Tucumán genannt, ist San Miguel de Tucumán die grösste Stadt Nordwestargentiniens (ca. 800 000 Einw.). Seit der Gründung 1565 ist es historisches Handelszentrum gewesen, verfügt aber neben einer lebhaften Atmosphäre auch über ein reichhaltiges touristisches Angebot. Wie alle argentinischen Städte ähnlicher Grösse ist Tucumán besonders mittags, abends und nachts sehr lebhaft, wovon vor allem die zentrale, herrlich mit Blumen, Palmen und Orangenbäumen dekorierte Plaza Independencia zeugt. Sehenswerte Monumente sind u.a. einige Kirchen (daurnter die wuchtige Kathedrale), der Regierungspalast (Casa de Gobierno) oder das Gebäude, wo 1816 die argentinische Unabhängigkeit ausgerufen wurde (Casa de Independencia). Mehrere Museen runden das kulturelle Angebot ab.
Im nahen Gebirge der Sierras de Aconquija kann man der gerade in Tucumán oft besonders schwülen Sommerhitze entgehen. In Bergkurorten wie Tafí del Valle, San Javier und Villa Norgués gibt es eine Menge Freizeitangebote, etwa Trekking und Wanderungen. In der Umgebung von Tucumán liegt auch das Jesuitenkloster von Lules (16. Jh.) |