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Schneeballwurf in die Oase. Mendoza (mit der gleichnamigen Hauptstadt) ist eine Provinz im zentralen Westen von Argentinien in der sog. Cuyo Region.
Der Boden der Provinz besteht zur Hauptsache aus einer Trockensteppe und kleinen Sandwüsten, wobei die sehr gepflegte Provinzhauptstadt eine eigentliche Oase bildet. Im westlichen Teil türmen sich die Anden auf, die hier in der gewaltigsten Erhebung des gesamten Kontinents, dem Aconcagua, bis fast 7000 m Höhe erreichen. Das Klima zeichnet sich als sonnig, trocken und kontinental aus (320-350 Sonnentage pro Jahr), so dass die Winter relativ kalt sind, die Sommer hingegen sehr warm.
Die Bevölkerung, die sich v.a. im Grossraum Mendoza konzentriert (knapp 1 Mio. Einw.), stammt in erster Linie von spanischen und italienischen Einwanderern ab.
Aufgrund seiner aussergewöhnlichen Lage hat Mendoza dem Touristen sehr viel zu bieten. So ist es das grösste, bekannteste und vielleicht auch beste der argentinischen Weinbaugebiete und somit das eigentliche "Burgund" Argentiniens (70 % der Gesamtproduktion im Lande; Weinkellereibesichtigungen). Die Provinz ist auch für ihre Wintersportzentren (Las Leñas, Los Penitentes) und unter Bergsteigern (Aconcagua, Vulkan Tupungato) international berühmt. Zahlreiche Naturphänomene wie z.B. der Puente del Inca (Brücke der Inkas) - eine durch Erosion entstandene natürliche Steinbrücke, an der atemberaubenden Andenüberquerung ins chilenische Santiago gelegen - bieten nachhaltige Eindrücke. Weiter im Süden, in der Gegend von Malargüe, stösst man auf Vulkane. Andine Thermalbäder sind ebenfalls zahlreich (Villavicencio, Cacheuta), und die Hauptstadt selbst präsentiert sich zudem als Konferenzstadt. |