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Von Mendoza aus kann man auch sehr gut Ausflüge nach dem nahegelegenen Chile unternehmen. Zwischen Mendoza und Chile liegt die spektakuläre Anden Kette, die man im Sommer per Auto oder mit dem Bus überqueren kann (im Winter per Kurzstreckenflug nach Santiago de Chile). Auf der anderen, der pazifischen Seite, liegt das langgestreckte Land Chile.
Die Strasse von Mendoza über die Anden (Zoll) führt in die mittlere Region Chiles. Hier liegt die chilenische Hauptstadt Santiago de Chile (knapp 5 Mio. Einw., gegründet Mitte des 16. Jhs.) am Fusse der majestätischen, schneebedeckten Anden. Ähnlich wie Buenos Aires macht Santiago auf den ersten Blick nicht den Eindruck einer südamerikanischen Metropole. Die Architekten haben ihren Blick eindeutig nach Europa gerichtet. Die Kultur- und Wirtschaftsmetropole Santiago de Chile bietet eine Vielzahl an Attraktionen (hübsche Plätze und Fussgängerzonen, Paläste, Kathedrale, Klöster, Parks, Markthallen, Einkaufszentren usw. usf.) Wie von Mendoza kann man auch von Santiago aus zahlreiche Ferienorte in den Anden besuchen (Skiorte, Thermalbäder etc.)
In der gleichen Region, direkt am Pazifischen Ozean gelegen und ca. 200 km von Santiago entfernt, liegen die grossen Hafenstädte Valparaiso und Viña del Mar. Valparaiso (Gründung etwa um 1540) weckt heftige Assoziationen: tropischer Hafen, Fernweh, Verruchtheit, Tumult, Markt, multinationale, besondere Atmosphäre. Armut und Reichtum liegen hier sehr nahe beieinander und verhelfen Valparaiso zu einem äusserst "exotischen" Flair. Mehrere internationale und chilenische Poeten haben das Leben in dieser farbenfrohen, pittoresken Hafenstadt beschrieben, darunter etwa Pablo Neruda. Valparaiso ist üppig geschmückt mit Kirchen, Museen, Denkmälern und interessanter Architektur. Das nahegelegene Viña del Mar hingegen ist ein äusserst beliebter und mondäner Badeferien-Urlaubsort am Pazifik. Luxuriöse Freizeitgestaltung ist hier das A und O. Es gibt Villen, Yachtclubs, prachtvolle Hotels, Kasino, palmenbestandene Promenaden und viele Parks. |