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El Siglo XX ha estado marcado por las dictaduras militares, los golpes de estado y la restauración de la Democracia. Während des 1. Weltkriegs herrschte Vollbeschäftigung, eine Industrialisierungswelle erfasste das Land, und der argentinische Peso gewann - auch weltweit - an Wert. In den für Argentinien besonders goldenen 20er Jahren liessen sich weitere 1,4 Mio. Immigranten im Land nieder. Mit der Weltwirtschaftskrise fiel dann aber auch in Argentinien die aufstrebende Wirtschaft wie ein Kartenhaus in sich zusammen, und es kam zu einem von den konservativen Kräften mit Hilfe des Militärs ausgeführten politischen Coup. In diesem September 1930 begann eine sehr lange andauernde, latente politische und wirtschaftliche Krise.
Während des 2. Weltkriegs übernahm dann das Militär durch einen Putsch selbst die Regierung und leitete damit die Wahlen von 1946 ein, als Juan Domingo Perón zum Präsidenten ernannt wurde, dessen Partei zuvor die Arbeiterschaft für sich eingenommen hatte. Nach Peróns Meinung hatte die Ignoranz der herrschenden Klasse zu enormen sozialen Problemen geführt, weshalb sein Lösungsvorschlag eine Stärkung des Staates, die Kontrolle der Arbeiter und ein grosszügiges Sozialprogramm umfasste.
Bis 1951 erfuhr Argentinien einen erneuten Wirtschaftsaufschwung, wobei es allmählich von einem Schuldner zu einem Gläubiger der reichen Länder wurde. Um die ständig erweiterten, hohen Sozialleistungen zu tragen, wurde der gesamte Aussenhandel nationalisiert. Zudem wurden der Arbeiterklasse Anstellungen in der Verwaltung und im Parlament zugängig gemacht. Die steigenden Inflationsraten und die sinkenden Exporte in das sich nach dem 2. Weltkrieg wieder aufrappelnde Europa zwangen Perón allerdings zu einer Änderung seiner Wirtschaftspolitik. Löhne und Gehälter wurden eingefroren, die Importe eingeschränkt, landwirtschaftliche Produkte immer teurer. Vor allem aufgrund des Todes seiner schillerndsten Führerfigur, Peróns Ehefrau Eva Duarte, verlor der Peronismus (in seiner ursprünglichen Form) bald endgültig seine Wirkung. Nach einem Militärputsch musste Perón 1955 abtreten.
In der Folgezeit wechselten sich zivile und Militärregierung in dramatischem Tempo ab, und Argentinien verlor immer mehr an wirtschaftlicher und innenpolitischer Stabilität. Die Rückkehr zur republikanischen Demokratie (1983) läutete dann aber die allmähliche wirtschaftliche und politische Konsolidierung ein, auch wenn es hin und wieder zu, wenn auch nur noch kurzfristigen und vergleichsweise glimpflich verlaufenden Zäsuren kam (die letzte um 2001/2002). Seit mehreren Jahren amtiert der heutige Staatspräsident, Néstor Kirchner, ohne nennenswerte Zwischenfälle, und das Land weist seit einigen Jahren wieder ein erfreuliches Wirtschaftswachstum auf, das einige westliche Industriestaaten vor Neid erblassen lassen könnte. |